Kategorie: Rezepte

Trierer Rezepte vegetarisch interpretiert: Teerdisch mit Tofu-Würfeln

Teerdisch ist eine „Spezialität“ in Trier. Es ist ein bodenständiges Rezept und schnell gemacht. Wenn ich das richtig verstanden haben, werden bei den Teerdisch Gerichten Kartoffelpüree mit anderen Gemüsesorten vermengt. Bei meinem ersten Teerdisch habe ich mich für die Variante mit Sauerkraut entschieden.
Folgende Zutaten habe ich verwendet
Für den Püree: 1,5 kg Kartoffeln, 1 Päckchen Weinsauerkraut, 1 Päckchen Sojasahne, Salz, Pfeffer und Muskatnuss
Für das Zwiebel-Topping: 4 rote Zwiebeln, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer
Für die Tofu-Beilage: 1 Päckchen Schnittfesten Tofu, Erdnussöl und Chiliöl

Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser kochen. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in ein wenig Olivenöl anbraten. Tofu in ca. 5 mm große Würfelchen schneiden und in einer Pfanne mit erhitztem Erdnussöl knusprig anbraten (das dauert etwas).
Wenn die Zwiebeln braun angeröstet sind mit einem Schuß Balsamico-Essig ablöschen, salzen, pfeffern und anschließend vom Herd nehmen. Kartoffeln abschütten und zusammen mit der Sojasahne zu einem Püree zerstampfen. In kleinen Etappen das Sauerkraut hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Das ganze so anrichten: zuerst das Kartoffel-Sauerkraut-Pürree auf den Teller geben, anschließen ein paar Balsamico-Zwiebeln über dem Pü verteilen, Tofu-Würfel on Top und dann je nach Geschmack noch ein paar Schnittlauchringe auf dem Teller verteilen. Fertig ist ein echtes „Trierer-Original“ in einer veganen Variante. Guten Appetit!

 

Vronis Tomaten Sugo mit
Rosmarin

Es ist Tomaten Saison! Zur Zeit sind sie besonders aromatisch und eignen sich hervorragend zum Zubereiten von Saucen. Ich habe 3 kg Tomaten eingekauft, die am Ende ca. 1 l Tomatensauce ergaben.

Hier die Zutaten für mein Sugo-Rezept:
3 kg Tomaten, 4 Schalotten, Zucker, weißen Balsamico, Salz, Pfeffer und soviel Rosmarin, wie man es am liebsten mag 😉 (Ich habe 4 große Zweige genommen)

Und so geht’s:
Als erstes habe ich in meinem Topf den Boden mit einer dünnen Schichte Zucker bestreut und gewartet wie daraus langsam Karamell wurde. Als der Zucker für mich die richtige Farbe angenommen hatte, habe ich das ganze mit Balsamico-Essig abgelöscht. Das ganze dampft ganz schön und ihr solltet nicht vergessen die Dunstabzugshaube einzuschalten 😉

In das Karamell-Balsamico-Gemisch habe ich dann für ca. 5 Minuten die Schalotten (vorher in Würfelchen schneiden!) gedünstet. In der Zwischenzeit habe ich die gewaschenen Tomaten in grobe Stücke geschnitten und diese dann nach und nach in den Topf gegeben.
Insgesamt habe ich den Saucenansatz 1 Stunde köcheln lassen. Anschließen mit einem Zauberstab püriert und das ganze dann nochmal 30 Minuten köcheln lassen. Danach habe ich die Masse dann durch ein Sieb gestrichen, damit alle Kerne aus der Sauce verschwinden. Diese Saucen-Essenz habe ich dann in aller Ruhe reduzieren lassen bis die Sauce schön sämig wurde.
Zu guter Letzt den Rosmarin klein hacken und in die Sauce geben. Wieder 30 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss noch einmal die Sauce mit dem Zauberstab schaumig schlagen und fertig ist die wohl aromatischste Tomatensauce der Welt.

Guten Appetit!

Happy New Year! Welcome 2014!

RezeptIch wünsche Euch allen ein Frohes Neues Jahr und das Allerbeste für 2014. Für einen noch schöneren und vor allem süßeren Start kommt hier mein Rezept für Schokoladen-Cupcakes-Mit-Weißer-Schokolade-Frischkäse-Topping 🙂 Bon Appétit!

Für das Törtchen (der Teig ergibt ca. 36 Mini-Törtchen):
200 g Mehl, 50 g Kakaopulver, 220 g Zucker, 1 Teelöffel Natron, 1 Prise Salz, 200 ml warmes Wasser, 1 Vanilleschote, 80 ml Rapsöl, einen Schuß Apfelessig

Alle Zutaten werden mit dem Schneebesen gut vermengt.  Anschliessend den Teig in Minimuffinförmchen füllen und das Ganze dann für ca. 10-15 Minuten bei ca. 180° Grad unter strengster Beobachtung in den vorgeheizten Backofen.

Für das Topping: 1 Dose Frischkäse, 1 Stück Butter, 1 Tafel weiße Schokolade, 1 halbe Vanilleschote

Frischkäse und Butter zu einer geschmeidigen Crème verrührern. Nach und nach die geschmolzene Schokolade hinzugeben. Die fertige Masse in eine Spritztüte füllen und für mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Jetzt kommt der schönste Teil des Cupcake backens: die Törtchen werden mit der Crème garniert und nach Herzenslust dekoriert! Viel Spaß!

Herbstfrühstück: Mini-Mandel-Brioche

Draußen regnet es wie aus Kübeln, der Wind weht über die Dächer, es ist grau und eines ist sicher … raus gehe ich heute bestimmt nicht, obwohl heute Mantelsonntag in Trier ist und gegen ein bisschen Shopping am Sonntag wirklich nichts einzuwenden ist. Puh, aber bei dem Wetter macht es wirklich keinen Spaß. Also hab ich mich entschieden zum Frühstück leckere kleine Mandel-Brioches zu backen und so den Tag ein wenig kuscheliger zu gestalten. Die kleinen Köstlichkeiten sind schnell gemacht und für alle die, die heute auch keinen Fuß vor die Tür setzten wollen, kommt hier das Rezept. Für 12 Mini-Mandel-Brioches braucht ihr: 400 g Dinkelmehl, 3 Eier, 100 g geriebene Mandeln, 2 Päckchen Trockenhefe (die beste Erfindung überhaupt 🙂 ), 1 Vanilleschote, 1 Prise Salz, 125 g zerlassene Butter, 100 ml Sojamilch.

Alle Zutaten miteinander vermischen und den Teig anschliessend 30 Minuten ruhen lassen. Wenn der Teig gut aufgegangen ist teilt ihr den Teig in 12 gleiche kleine Kugeln. Jede dieser Kugeln teilt ihr nun und formt daraus zwei Würste. Diese legt ihr überkreuz, drückt die Enden aneinander, so entsteht ein kleiner Knoten. Diesen setzt ihr dann in eine gefettete Muffinform und backt die kleinen Brioches für ca. 20 Minuten bei 180 Grad. Guten Appetit!

Marinierte Oliven mit frischen Kräutern

Ein schneller Snack, den man prima zum Naschen auf den Tisch stellen kann. Dazu braucht man: 1 Glas entkernte Oliven, 3 Esslöffel Olivenöl, 1 Esslöffel weißen Balsamico, 1 Teelöffel Senf, etwas Chili, einen Spritzer Zitronensaft, Rosmarin und Thymian, Salz und Pfeffer, 1 Knoblauzehe.

Alle Zutaten miteinander vermischen. Die Knoblauchzehe bitte ganz lassen und zu der Marinade in die Schüssellegen, Kräuter fein hacken, Oliven dazu – fertig. Besonders gut schmecken die Oliven, wenn man sie samt Marianade für mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen lässt.

Bon Appetit:
Vegetarischer Flammkuchen

Die kleine vegetarische Schwester des klassischen Flammkuchens. Den Speck einfach mit Ziegenkäse und Walnüssen ersetzen. Köstlich!

Hier kommt das Rezept: Für den Teig: 300 g Mehl, 125 ml Sprudelwasser, 5 EL Olivenöl, Salz

Mehl, Wasser, Öl und Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten. Daraus eine Kugel formen, in Frischhaltfolie wickeln und für gut 30 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend den Teig auf einer mehlierten Fläche kreisrund ausrollen (Achtung! Der Teig ergibt 2 pizzagroße Flammkuchen.) Den Teig nun mit Crème fraîche (mit Salz und Pfeffer abschmecken) bestreichen, Lauchringe, Ziegenkäse und Walnüsse verteilen und ab damit für ca. 10-15 Minuten bei 200 Grad  in den Backhofen.

Herbstsnack: Zwiebelkuchen

Ein Zwiebelkuchen ist schnell gemacht und leutet jedes Jahr offiziell den Herbst ein. Zusammen mit frischem Federweißer sorgt dieses klassische Paar in geselliger Runde für gute Laune und zufrieden gefüllte Bäuche. 🙂

Für den Teig braucht man: 500 g Mehl, 225 ml Sprudelwasser, 50 g Butter, 1 Päckchen Trockenhefe, Salz, Zucker

Für die Zwiebel-Speck-Masse: 1kg Zwiebeln, 200 g Speck, Butter zum Anbraten, 3 Eier, 200 ml Sahne, 250 g Reibekäse, Weißwein, Salz, Pfeffer und Muskat.

Als erstes wird der Hefeteig angesetzt, der muss ja immer ein bisschen ruhen, bevor es losgehen kann. Hierzu vermischt ihr alle Zutaten zu einem zarten Teig, der dann anschließend an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten ruhen sollte.

In der Zwischenzeit könnt ihr Euch der Zwiebel-Speck-Füllung widmen. Alle Zwiebeln in halbe Ringe schneiden … ein Tipp gegen das Weinen: einfach etwas Wasser in den Mund nehmen … ist nach einer Zeit etwas strange, hilft aber 😉

Den Zwiebelberg nun nach und nach in einer Pfanne mit der Butter und dem Speck anbraten. Die Zwiebeln sollten schön glasig sein. Anschließend die Zwiebeln mit Weißwein ablöschen.Jetzt bitte ein Runde Eure Wohnung lüften. An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass sich dieses Rezept nicht sooooo gut eignet für ein erstes Date 😉

Die Zwiebeln haben nun etwas pause und in der Zwischenzeit werden Eier, Sahne, Käse, Salz, Pfeffer und Muskat zu einer Masse angerührt, die später über die Zwiebel-Speck-Füllung kommt.

Mittlerweile sollte der Hefeteig aufgegangen sein und ihr  könnt ihn nun auf einer bemehlten Fläche ausrollen und auf ein Backblech geben. Die Teigkanten  werden „hochgeklappt“, die Zwiebel-Speck-Masse darauf gegeben und zum Schluss die Eier-Sahne-Mischung darüber geben.

Der Zwiebelkuchen wird nun bei 200 Grad ca. 30 Minuten gebacken.

 

Gesalzene Mandeln

Hier kommt ein super einfaches und schnelles Rezept, das ihr zu jedem Aperitif reichen könnt:

Einfach ein Backblech mit Backpapier auslegen, dieses mit etwas Olivenöl beträufeln, die Mandeln dazu geben, ein richtig gutes Würzsalz, wie zum Bespiel „Vronis Wilde Sommerwiese“ darüber streuen, das Ganze gut vermengen und für ca. 10 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Fertig 🙂

Hmmm, selbstgemachter Limoncello

Ja ich weiß, die Fastenzeit dauert noch eine kleine Weile, aber mit den ersten Sonnenstrahlen freue ich mich so auf die warmen Sonnenstunden auf unserem Sonnendeck! Und was passt hier besser als ein gepflegter Cocktail? Für mich wird definitiv Limoncello Spritz der neue Hugo oder Apero! Was man dafür braucht? Einen super leckeren Limoncello (am besten selbstgemacht), einen guten Prosecco und ein Basilikumblättchen.

Ich habe mich an das Experiment Limoncello gemacht und weil dieser besonders gut nach einiger Wartezeit schmeckt, freue ich mich schon an Ostern mit ihm auf die durchgestandene Fastenzeit anzustoßen. Hier mein kleines Rezept zur Inspiration … aber achtung! Es wird hochprozentig, jeder nur so viel wie er kann, ohne das es peinlich wird!

Zutaten: 1 Flasche Korn – puh, ich weiß 😉 – 6 Biozitronen, 1 Orange, 1 Vanilleschote und 150 g Zucker

Zubereitung: Zitronen und Orangen waschen und die Schale abreiben. Anschliessend den Zucker und den Citrusabrieb in einen Topf geben. Vanilleschote auskratzen, Restschote und Vanillemark in den Topf geben. Das ganze mit ca. 400 ml Wasser (hängt ein bisschen von der Saftigkeit der Früchte ab) zum Kochenbringen. Jetzt nach und Nach die Früchte auspressen und den Saft zu der kochenden Flüssigkeit geben. In die warme Flüssigkeit kommt jetzt der Korn. Über Nacht stehen lassen und am nächsten morgen die Flüssigkeit durchsieben und in saubere Flaschen abfüllen …

Salute!!!!

PS: Ich übernehme keine Verantwortung für das Gelingen des Rezeptes. 🙂 Ach ja, für den Kater übrigens auch nicht 😉

Mosel Sushi

Ich liebe Sushi. Ich liebe es auch Sushi selbst zu machen. Wirklich schwer ist es ja nicht, wenn man weiß, wo man gute Zutaten her bekommt. Mit dem Fisch ist das ja so eine Sache, der sollte mega frisch sein … Aber Gott-sei-Dank habe ich in Trier eine wunderbare Adresse an der ich tagesfrischen Thunfisch und Lachs in sashimi Qualität bekomme.

Im Oechsle Wein- und Fischhaus erhält man auch am Samstag fabelhaften Fisch. Der Laden befindet sich im Palais Kesselstadt und die Mitarbeiter sind super freundlich und stehen einem mit Rat und Tat zur Seite. Man kann hier übrigens auch ganz lecker essen. 🙂

Also, wer mal vorbeischauen will, erhält hier mehr Informationen: www.oechsle-weinhaus.de